Allgemeine Information

Kirche Aschach

Fotohinweis: Brigitte Corn
 
Die Pfarrkirche St. Martin in Aschach an der Steyr: Der Namespatron unserer Kirche weist schon auf ein hohes Alter unserer Kirche hin. Schon 1108 wird unsere Kirche urkundlich erwähnt. Im Altarraum: Zuerst sieht man die 4 großen Fenster. Die drei vorderen wurden im Jahr 1900 eingebaut und kosteten 2000 Gulden. Alle übrigen Fenster wurden bei der Kirchenrenovierung 1975 neu eingeglast.
 
Die Wochentagskapelle: Hier befindet sich eine sehr schöne alte Marienstatue. Leider wurde, man weiß nicht mehr wann, die untere Hälfte abgeschnitten. Sie ist das einzige Stück, das noch aus der Zeit der Gotik vorhanden ist.
 
Unsere Kirche war einmal eine Wallfahrtskirche, die von den Leuten der Nachbarpfarren gerne besucht wurde. Die Orgel: Sie wurde von der OÖ. Orgelbauanstalt in St. Florian gebaut und kostete € 181.682,09. Die Fassung und Bemalung wurde von den Brüdern Meierhofer, Salzburg durchgeführt. Unsere Orgel besitzt 1392 Pfeifen.
 
Die Taufkapelle: Das Taufbecken wurde 1975 neu gemacht. Es ist eine Kopie des alten Taufbeckens, derselbe Marmorstein und die gleiche Form. Das alte Taufbecken war mit einem Ölanstrich versehen und als man es freilegen wollte zerfiel es.
 
Der Turm: Im Jahr 1906 wurde der jetzige Turm gebaut. Er kostete 12.127 Kronen. Der Dombauleiter Schlager hat den Bau übernommen. Die Glocken: Im Kirchturm waren einst sechs Glocken mit einem Gewicht von 76 kg, 120 kg, 142 kg, 712 kg, und 1.150 kg. Die älteste davon ist die Marienglocke mit besagten 712 kg. Sie wurde im Jahre 1537 gegossen, ist mit einem Marienbild verziert und trägt die Inschrift: Ave Maria, gratia plena. Hier ehrte man das Alter und ließ die Glocke bis heute im Turm. Die anderen 5 Glocken mußten im Dezember 1916 abgeliefert werden. Nach dem 1. Weltkrieg spendeten die Aschacher für neue Glocken und diese konnten am 18. März 1923 geweiht werden.
 
Der Pfarrhof: Der jetzige Pfarrhof wurde 1823 gebaut. Im alten Pfarrhof wurden ja die Kinder unterrichtet und er wurde somit immer mehr zu einer Schule. Es wurde beschlossen, dass das Schulgebäude von dem Pfarrhof getrennt und ein ganz neuer Pfarrhof errichtet werde. Es handelt sich nun um die lage des künftigen Pfarrhofes. Einige waren der Meinung, den selben unter der Taverne (Kirchenwirt) zubauen, andere wollten ihn beim Zehetnerkreuz an der Straße haben. Der Pfarrer aber, dessen Stimme den Ausschlag gab. wünschte ihn auf der Stelle, wo er sich jetzt befindet.